Alle Systeme laufen· Status-Seite →
GMJD Docs

Frühere Prop-Firm-Analyse im Überblick

Was die fünf Schritte beantworten, worauf sie rechnen und was sie ausdrücklich nicht behaupten.

Die frühere Fassung im Portfolio Builder

Diese Seiten beschreiben die Prop-Firm-Analyse, wie sie früher als Modus im Portfolio Builder des Dashboards lief. Heute liegt die Prop-Firm-Analyse in der Leiste von QuantDesk und rechnet anders, siehe Funding und Prop-Firm-Analyse.

Die frühere Prop-Firm-Analyse rechnet ein Portfolio gegen die Regeln eines Evaluationskontos. Sie beantwortet fünf Fragen, in dieser Reihenfolge:

SchrittFrage
1 · KontoGegen welche Mechanik wird gerechnet, und welche Zahlen hat dein Konto?
2 · VerträglichkeitWelche deiner Strategien lässt sich bei welchem Modell überhaupt fahren?
3 · SkalierungBis zu welchem Risikofaktor hätte diese Historie das Konto behalten?
4 · SimulationWie oft hält das Konto, wie lange dauert es, und was kommt danach?
5 · KostenWas kostet ein bestandenes Konto, und holt der Weg sich wieder herein?

Die Datengrundlage

Neun Firmen, sechzig Kontomodelle. Jede Regel ist von Hand aus der Quelle zugeordnet und trägt ihren Wortlaut mit. Wo eine Quelle schweigt, steht das als eigener Zustand da und nicht als Null.

Drei Zustände werden konsequent auseinandergehalten, weil sie in einer Tabelle gleich leer aussehen und das Gegenteil bedeuten:

  • Belegt. Die Quelle nennt einen Wert, und er steht im Wortlaut daneben.
  • Nicht belegt. Die Quelle sagt nichts. Das ist eine Aussage über unsere Lektüre und keine über das Produkt.
  • Entfällt. Die Regel gibt es bei diesem Modell nicht.

Worauf gerechnet wird

Alle Zahlen stammen aus einer Kurshistorie Ihres Portfolios und aus Reihen, die daraus neu zusammengesetzt wurden. Das ist eine Stichprobe der Größe eins.

Die umgestellten Reihen entstehen als Block-Bootstrap: Blöcke aufeinanderfolgender Tage werden neu zusammengesetzt. Ganze Blöcke statt einzelner Tage, weil eine Verlustserie aus zusammenhängenden Tagen besteht. Wer Tage einzeln zieht, zerlegt genau die Serien, an denen ein Konto reißt, und bekommt eine zu freundliche Zahl.

Geprüft wird am Tagesschluss. Bei einer mitlaufenden Schranke ist der Durchschlag zwischen zwei Schlusskursen bereits eingerechnet, bei der Tagesverlustgrenze nicht, und offene Positionen kennt die Reihe überhaupt nicht. Eine Firma, die laufend mitrechnet, kommt deshalb eher zum Bruch als diese Auskunft.

Was die Analyse nicht behauptet

  • Keine Prognose. Eine Historie, die eine Regel eingehalten hätte, sagt nichts darüber, ob die nächste es tut.
  • Keine Empfehlung. Es wird kein Modell, kein Risikofaktor und keine Preisvariante als „das richtige" markiert.
  • Keine Vollständigkeit der Regeln. Abgebildet ist, was in den Quellen steht. Wo etwas fehlt, sagt die Oberfläche das an der Stelle, an der die Zahl sonst stünde.

Weiterlesen