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Schritt 4 · Simulation

Umgestellte Reihen, das Wilson-Intervall, der Trichter von bestanden bis ausgezahlt und die drei Auszahlungsbedingungen.

Schritt 4 rechnet auf zwei verschiedenen Grundlagen, und die Ansicht hält sie auseinander.

  • Genau eine Historie. Darauf stehen der Kontoverlauf, die Kurvenschar, die bindende Regel, die Zeit bis zum Ziel und die Zerlegung nach Strategie.
  • Umgestellte Reihen. Darauf stehen nur der Block „Wie die Zahlen oben zustande kommen", der Trichter und das Robustheitsband.

Der gewählte Einstiegstag wirkt auf den zweiten Teil nicht. Die Reihen sind neu zusammengesetzt, und in ihnen gibt es keinen Tag, an dem man eingestiegen wäre.

Die drei Ausgänge

Jede umgestellte Reihe endet in genau einem von drei Zuständen: sie besteht, sie reißt, oder sie läuft am Horizont noch. Die drei Zahlen teilen dieselben Reihen vollständig auf.

Der dritte Zustand ist kein Randfall. Wie groß er ist, hängt am Horizont und nicht an der Mechanik: wer eine Frist hat, rechnet über weniger Tage, und dann bleiben mehr Reihen unentschieden.

Das Wilson-Intervall

Bei 1.000 gezogenen Reihen und einem Anteil um 0,44 liegt der Standardfehler bei rund 1,6 Prozentpunkten, das 95-Prozent-Intervall also bei etwa plus/minus drei Punkten. Eine Zahl mit einer Nachkommastelle allein behauptet das Dreißigfache dieser Auflösung, und deshalb steht das Intervall an der Zahl.

Gerechnet wird Wilson und nicht die Normalnäherung. Bei null Ereignissen liefert die Normalnäherung ein Intervall der Breite null und behauptet damit perfekte Genauigkeit; Wilson liefert ein unsymmetrisches Intervall mit positiver Breite.

Das Intervall hat denselben Nenner wie die Zahl, zu der es gehört. Ein Intervall gehört zu einer Zahl und muss sie enthalten.

Es sagt, wie genau diese Zahl bestimmt ist, und nichts darüber, ob das Modell stimmt.

Reißt keine einzige Reihe

Dann ist das keine Bestehensquote von hundert Prozent, sondern eine Rechnung ohne Ereignis. Die Aussage lautet nur, dass die Schranke seltener greift, als sich mit dieser Zahl von Reihen noch auflösen lässt. Ein Standardfehler steht dort nicht, denn er wäre exakt null und behauptete perfekte Genauigkeit.

Der Trichter, von bestanden bis ausgezahlt

Fünf Stufen, jede eine Teilmenge der vorigen:

  1. Ziel. Die Evaluation ist bestanden.
  2. Buffer. Dazu erreicht das finanzierte Konto den Buffer.
  3. Handelstage. Dazu kommen die qualifizierenden Handelstage zusammen.
  4. Konsistenz. Dazu hält die Konsistenzschranke einmal.
  5. Auszahlung. Alle drei stehen zugleich offen.

Je Stufe stehen zwei Quoten: der Anteil an allen Reihen und der an der vorigen Stufe. Wer nur die erste zeigt, lässt offen, ob die Kette vorne oder hinten reißt; wer nur die zweite zeigt, macht aus einer seltenen Kette eine häufige.

Die letzte Stufe verlangt keine neue Bedingung, sondern die Gleichzeitigkeit. Was dort verloren geht, sind Konten, bei denen jede Bedingung einmal erfüllt war, aber nie alle drei am selben Tag.

Die Reihenfolge der mittleren drei Stufen ist eine Wahl und kein Sachverhalt. Ein Konto kann die Handelstage beisammen haben, bevor es den Buffer erreicht.

Den finanzierten Konten bleibt nur, was von der Historie nach dem bestandenen Ziel noch übrig ist. Wer spät besteht, hat wenig Reihe übrig, und dass dort nichts zustande kommt, sagt etwas über die Länge der Historie und nichts über das Konto.

Die Auszahlungsbedingungen

Gerechnet wird auf dem finanzierten Konto. Es beginnt an dem Tag, an dem die Evaluation besteht, und startet bei null. Buffer, Handelstage und Konsistenz zählen ab dort neu. Das Konto kann dabei auch reißen, und dieser Ausgang wird eigens ausgewiesen.

Die drei Bedingungen müssen zugleich erfüllt sein, nicht nacheinander: ein Verlusttag drückt den Saldo unter den Buffer, und die Kette beginnt von vorn.

Der Tag, an dem die Bedingungen aufgehen, ist nicht der Auszahlungstag. An dem Tag, an dem der Buffer-Gate aufgeht, steht der Saldo genau auf dem Buffer, und der Buffer bleibt im Konto: es ist nichts zu entnehmen.

Die drei Werte sind belegt und nicht gesetzt. Sie streuen über die Firmen, und wer sie einstellen kann, stellt sie ein, bis das Ergebnis gefällt. Die Ansicht nennt deshalb die belegte Spanne und rechnet mit einem klar benannten Profil.

Das Robustheitsband

Die Grenze über der Skala stammt aus einer Reihenfolge von Tagen. Das Band ist ihre Spanne über die umgestellten Reihen.

Zum Planen zählt die linke Zahl und nicht die Mitte. Sie sagt, was auch dann noch gehalten hätte, wenn die Tage ungünstig zusammengefallen wären.

Daneben steht der härteste echte Abschnitt derselben Länge, und der ist regelmäßig härter als die gezogenen Reihen an ihrer unteren Kante. Das liegt am Verfahren: die Ziehung setzt Blöcke neu zusammen, und dabei zerfällt jede Häufung schlechter Tage, die länger ist als ein Block. Das Band ist deshalb eher zu freundlich als zu streng.

Die Grenze über der Skala steht auf der ganzen Historie und damit auf einer anderen Länge als das Band. Welche der beiden strenger ausfällt, lässt sich nicht vorhersagen: der Boden hängt am Anfang der Reihe, und wer vorher Gewinn gemacht hat, fällt aus größerer Höhe.

Die Modellgrenze

Bei manchen Risikofaktoren sagt die Analyse, dass sie darüber nichts rechnen kann. Das heißt nicht, dass es dort schlecht ist. Eine Modellgrenze ist deshalb beschriftet und nicht in die Zahl gerechnet.